Muskelkater
Wer kennt das nicht. Man hat mal wieder einen richtig guten Tag gehabt und kräftig trainiert. 1 bis 2 Tage später kann man kaum mehr die Treppen hoch gehen oder den Arm heben, so sehr schmerzt der Muskelkater. Ist das schlimm?
Muskelkater entsteht nicht - wie früher angenommen - durch Übersäuerung der Muskulatur, sondern durch minimalst kleine Verletzungen (Mikrotraumen) der Muskulatur durch lokale Überlastungen des Muskels wegen zu hoher Belastungsintensität oder Belastungsdauer. Wegen einer Art entzündlicher Reaktion in der Muskelzelle kommt es zu einer leichten Muskelschwellung. Diese Schwellung drückt im umliegenden Bindegewebe auf die feinen Nervenfasern und verursacht so die Schmerzen. Weitere entzündungsauslösende Substanzen bewirken zusätzlich die typischen Schmerzsymptome eines Muskelkaters.
Die häufige Annahme, dass die besten Trainingsfortschritte nur mit Muskelkater gemacht werden stimmt so nicht. Muskelkater ist ein Zeichen von zu hoher Belastung und notwendiger Erholung. Hinzu kommt, dass bei sehr häufigem und starkem Muskelkater es zur Narbenbildung im Muskel und zu einer verminderten Funktionsfähigkeit kommen kann. Außerdem wird die Insulin-Aufnahme (Insulinsensitivät der Rezeptoren) gestört, wodurch Glukose (neue Energie) und Aminosäuren (Aufbaustoffe des Muskels) nicht ausreichend in den Muskel aufgenommen werden. Folge ist eine längere benötigte Erholungszeit und ein gestörter Aufbau von Strukturprotein.
Also, zwar soll ein Trainingsreiz "überschwellig" - sprich ausreichend stark - sein, um Anpassungseffekte hervorzurufen. Aber bei Muskelkater war es zu viel des Guten. Hin und wieder ist das kein Problem, es darf aber nicht dauernd sein!
Hier der Link zu einem entsprechenden Fachartikel der BSA-Akademie.
Muskelkater entsteht nicht - wie früher angenommen - durch Übersäuerung der Muskulatur, sondern durch minimalst kleine Verletzungen (Mikrotraumen) der Muskulatur durch lokale Überlastungen des Muskels wegen zu hoher Belastungsintensität oder Belastungsdauer. Wegen einer Art entzündlicher Reaktion in der Muskelzelle kommt es zu einer leichten Muskelschwellung. Diese Schwellung drückt im umliegenden Bindegewebe auf die feinen Nervenfasern und verursacht so die Schmerzen. Weitere entzündungsauslösende Substanzen bewirken zusätzlich die typischen Schmerzsymptome eines Muskelkaters.
Die häufige Annahme, dass die besten Trainingsfortschritte nur mit Muskelkater gemacht werden stimmt so nicht. Muskelkater ist ein Zeichen von zu hoher Belastung und notwendiger Erholung. Hinzu kommt, dass bei sehr häufigem und starkem Muskelkater es zur Narbenbildung im Muskel und zu einer verminderten Funktionsfähigkeit kommen kann. Außerdem wird die Insulin-Aufnahme (Insulinsensitivät der Rezeptoren) gestört, wodurch Glukose (neue Energie) und Aminosäuren (Aufbaustoffe des Muskels) nicht ausreichend in den Muskel aufgenommen werden. Folge ist eine längere benötigte Erholungszeit und ein gestörter Aufbau von Strukturprotein.
Also, zwar soll ein Trainingsreiz "überschwellig" - sprich ausreichend stark - sein, um Anpassungseffekte hervorzurufen. Aber bei Muskelkater war es zu viel des Guten. Hin und wieder ist das kein Problem, es darf aber nicht dauernd sein!
Hier der Link zu einem entsprechenden Fachartikel der BSA-Akademie.
journalfit - 8. Jul, 14:09
