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Krafttraining galt früher als gefährliche Zeitverschwendung

Ein interessanter Blick in die Geschichte des Bodybuildings:

Anfang des 20. Jahrhunderts glaubte man in der Medizin an ein "Ressourcenmodell". D.h. man glaubte, dass der Mensch in einem Leben nur eine bestimmte Menge an Energie zur Verfügung stehen habe. Quasi, als würde ein Energievorrat vererbt werden.

Man lernt schon in der BWL, dass mit knappen Gütern gut gehaushaltet werden muss. Da dies eine Verschwendung der zur Verfügung stehenden Energie darstellte, war das "sinnlose" Bewegen schwerer Gewicht (sprich Krafttraining) für viele damals nicht nur sinnlos und zeitverschwenderich sondern auch gefährlich. Wer keine Energie mehr hatte, musste wohl sterben. Tödliches Krafttraining... gut, dass sich diese Ansicht gewandelt hat!

Ich denke, man fand schnell heraus, dass Krafttraining nicht nur Energie "verschwendet" oder "verbraucht", sondern dass schon nach kurzer Regeneration nach einem Training mehr Energie bzw. Kraft zur Verfügung steht. Aber eine nette Anekdote wie ich finde...

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