Arbeitslose "fit" für den Arbeitsmarkt machen
Es ist wohl kaum zu bestreiten, dass ein ganzer Teil von (Langzeit-)Arbeitslosen wenig auf körperliche Fitness und einigermaßen vernünftige Ernährung achtet. Dies gilt vor allem für Langzeitarbeitslose aus der Generation 50plus, die zu mehr als 90% gesundheitliche Probleme aufweisen.
Im Rahmen von Qualifizierungsmaßnahmen soll dem in Zukunft durch Sport und Fitness entgegengewirkt werden. Begründet wird dies mit dem Ziel ganzheitliche Programme zu schaffen, so dass Arbeitslose nicht nur von ihrer neu erlangten Qualifikation, sondern gleichfalls ihrer körperliche Leistungsfähigkeit und ihrer Gesundheit her für den Wiedereintritt in die Arbeitswelt eignen. Hinzu kommt psychologische Betreuung um Arbeitslose zukünftig belastbarer bspw. in Drucksituationen zu machen.
Die Meinungen hierzu können verschieden sein. Einerseits werden manche Mitbürger nicht einsehen können, warum sie als Steuerzahler Anderen Sport und Freizeit bezahlen, während sie monatlich viel Geld in ein Fitnessstudio stecken. Andererseits können möglicherweise die gleichen Personen als Unternehmer glücklich darüber sein, da hierdurch das biologische Alter in Richtung des kalendarischen Alters ihrer (zukünftigen) Mitarbeiter gesenkt wird und somit hoffentlich weniger Krankentage und eine höhere Leistungsfähigkeit verzeichnet werden.
Ich denke, dass der Grundgedanke gar nicht schlecht ist, befürchte allerdings wieder das Tropfen-auf-den-heißen-Stein-Phänomen à la 5 Wochenprogramm und dann nie wieder.
Wir werden sehen...
Im Rahmen von Qualifizierungsmaßnahmen soll dem in Zukunft durch Sport und Fitness entgegengewirkt werden. Begründet wird dies mit dem Ziel ganzheitliche Programme zu schaffen, so dass Arbeitslose nicht nur von ihrer neu erlangten Qualifikation, sondern gleichfalls ihrer körperliche Leistungsfähigkeit und ihrer Gesundheit her für den Wiedereintritt in die Arbeitswelt eignen. Hinzu kommt psychologische Betreuung um Arbeitslose zukünftig belastbarer bspw. in Drucksituationen zu machen.
Die Meinungen hierzu können verschieden sein. Einerseits werden manche Mitbürger nicht einsehen können, warum sie als Steuerzahler Anderen Sport und Freizeit bezahlen, während sie monatlich viel Geld in ein Fitnessstudio stecken. Andererseits können möglicherweise die gleichen Personen als Unternehmer glücklich darüber sein, da hierdurch das biologische Alter in Richtung des kalendarischen Alters ihrer (zukünftigen) Mitarbeiter gesenkt wird und somit hoffentlich weniger Krankentage und eine höhere Leistungsfähigkeit verzeichnet werden.
Ich denke, dass der Grundgedanke gar nicht schlecht ist, befürchte allerdings wieder das Tropfen-auf-den-heißen-Stein-Phänomen à la 5 Wochenprogramm und dann nie wieder.
Wir werden sehen...
journalfit - 9. Okt, 09:00

Das ist mit Sicherheit mal wieder ein Tropfen aufs heisse Bein!
Am Morgen der Veranstaltung saßen die Arbeitsberaterin und ich im Saal und warteten, bis der erste ( 5 Min zu spät) erschien. Nach und nach füllte sich der Raum mit Leuten. Der Letzte kam genau zu dem Zeitpunkt, als ich mit meinem "Karaokevortrag" fertig war (etwa eine 3/4 std zu spät. Die dann Anwesenden sind fast durchweg in Freizeitkleidung und ohne etwas zu schreiben gekommen. Der Anteil der Übergewichtigen war etwa 95 %, wovon dann noch 3 Personen als extrem übergewichtig zu bezeichnen waren. Den restlichen 5 % sah man regelmäßigen Alkoholkonsum an der Nase an (teilweise konnte man es auch noch riechen). Die Fragen, die dann anschließend gestellt wurden bezogen sich ausschließlich auf Befindlichkeiten der Bewerber, also: Urlaub, Gehalt, Arbeitszeiten etc. Auf meine Gegenfrage, was der Bewerber mir, repektive meiner Firma dafür zu bieten hätte, wußte keiner eine Antwort.
Krucks von der Geschichte:
Ich habe daraufhin einen bekannten Kollegen von einer anderen Firma abgeworben und zwei Stellen am schwarzen Brett unseres Studios ausgeschrieben. Drei Wochen später hatte ich einen Mann und einen Frau mit der richtigen Haltung gefunden und eingestellt. Beide kommen aus festen Angestelltenverhältnissen.......und ich wundere mich jetzt nicht mehr...